
Michel, ein guter Freund von uns, organisiert schon seit Jahren regelmässig kleine Gruppenreisen an ferne Orte.
Mitte Januar erhielten wir eine Nachricht über eine neue Reise und die Frage, ob wir Lust hätten, mitzukommen.
Wir hatten solche Reisen schon ein paar Mal wegen anderer Verpflichtungen absagen müssen, aber dieses Mal hatten wir für die kommenden Ferien noch nichts geplant, also dachten wir: Warum nicht? Was könnte schon schiefgehen?
Wir sagten zu einer 14-tägigen Reise nach Nepal zu.
Ende Januar war die gesamte Reise, einschliesslich der Flüge nach und von Kathmandu, gebucht.
Über Nepal wussten wir nicht viel, im Gegensatz zu Michel, der sich schon seit Jahren in Nepal für Wohltätigkeitsprojekte engagiert, darunter den Bau von Schulgebäuden und sanitären Einrichtungen.
Nach den verheerenden Erdbeben im Jahr 2015 organisierte er eine Sammelaktion für Zelte, Decken, Medikamente usw., um der Bevölkerung mit dieser Hilfe zu unterstützen.
Um unsere Kenntnisse über das Land zu vertiefen, holte ich mir einen Reiseführer über Nepal aus der Bibliothek, um uns über dieses Land am Fuße des Himalayas zu informieren. Wir freuten uns auf die Reise, auch wenn sie erst im Mai stattfinden sollte.
Wir hatten nicht damit gerechnet, dass die Staats- und Regierungschefs der USA und Israels es am 28. Februar (2026) für nötig hielten, einen massiven Angriff auf den Iran zu starten, mit allen sich daraus ergebenden Folgen.
Unsere Zwischenstopps auf dem Weg nach und von Kathmandu, in Doha bzw. Dubai, lagen plötzlich im Kriegsgebiet!
Anfangs zögerten die Fluggesellschaften noch mit Annullierungen, doch je länger der Krieg andauerte, desto mehr Flüge fielen aus. Nach Wochen der Unsicherheit und Sorge ist es schliesslich gelungen, unsere Flüge umzubuchen; wir fliegen nun über Delhi, Indien. Eine Erleichterung und von nun an freuen wir uns voller Vorfreude auf eine besondere Reise.
Nepal, here we come!

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